Schweißerbekleidung

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Das Schweißen ist eine Tätigkeit, bei der mit sehr hohen Temperaturen und Funkenflug gerechnet werden muss. Dementsprechend sollte der Schweißer auf die richtige Bekleidung achten, um diese Tätigkeit so gefahrenlos wie möglich ausüben zu können. So benötigt er einen Anzug, der aus feuerfestem, aber gleichzeitig dünnem Stoff besteht. Letzteres ist deshalb so wichtig, weil es für den Schweißer eine Zumutung wäre, neben der Hitze des Schweißgerätes, noch die Hitze seines Schutzmantels ertragen zu müssen. Weiterhin benötigt der Schweißer auch eine Schutzbrille, die vom Material her so robust sein sollte wie die Schutzbrille eines Chemikers. Anders eine Chemie-Brille sollte die Schweißerbrille nicht nur die Augen, sondern das ganze Gesicht bedecken. Zudem sollte die Brille nicht direkt auf dem Gesicht liegen, sondern zu dem Gesicht einen gewissen Abstand wahren, quasi wie das Visier eines Motoradhelmes.

Darüber hinaus benötigen Schweißer auch Schutzhandschuhe, die Hände und Unterarme bedecken. Diese sollten jedoch, ungeachtet der Tatsache, dass dadurch die Hände schwitzen könnten, relativ dick sein. Schließlich befinden sich die Hände in unmittelbarer Nähe des Schweißgerätes bzw. der Dinge, die verschweißt werden sollen, sodass die Hände einem hohen Verbrennungsrisiko ausgesetzt sind. Ferner benötigt der Schweißer gute Schweißer-Schuhe, die verhindern, dass er beim Schweißen wegrutscht bzw. die seinen Fuß vor fliegenden Funken schützen. Das Tragen der Schweißer-Bekleidung ist übrigens Pflicht. Wenn also der Chef des Bauunternehms nicht darauf achtet, dass die Schweißer über eine angemessene Schutzbekleidung verfügen, so kann es für ihn sehr unangenehm werden, wenn sich die Schweißer diverse Verletzungen beim Schweißen zuziehen sollten. Andererseits heißt dies aber auch, dass sich der Schweißer nur in den seltensten Fällen seine Schutzbekleidung selbst kaufen muss, was wiederum seinem Geldbeutel zugutekommt, da eine komplette Schweißer-Bekleidung an die dreihundert Euro kostet.